Schultheater
"Berliner Tempo – eine Berlin-Revue" >
Fast
140 Jahre nach ihrer Errichtung steigt Siegesgöttin Viktoria, besser
bekannt als Goldelse, von ihrem Sockel am großen Stern und erzählt dem
Publikum, was sie bisher alles erlebt und gesehen hat. Sie schaut nach
Osten und Süden in die Armenhäuser Berlins und erzählt aus dem
Zillemilieu, sie schaut nach Westen zu den Reichen und berichtet vom
wilden Völkerstamm am Kurfürstendamm, von Herrn Raffke und den so
genannten Klassefrauen, vom Rosinenbomber, vom Mauerbau, der Kindheit in
Ost- und Westberlin und schließlich von der Wiedervereinigung. Dies
alles in einem unterhaltsamen Mix aus Liedern, Schlagern, Texten und
Gedichten …
Wer hat Angst vorm Schulgespenst, wenn es erwacht nach 111 Jahren?>
Im März 2010 fand die Premiere der diesjährigen Schulrevue statt. Unsere Schule wurde im Mai 2010 111 Jahre alt. Zu diesem Anlass gab es eine Schulrevue der WUV-Gruppe von Frau Arend. Begleitet wurde die Arbeit wie immer von dem Pianisten und Korrepetitor Jürgen Pfeiffer. Never change a winning team!!!
Wovon handelt die Revue? Der Schulgeist Clemens war über 100 Jahre auf dem Dachboden unserer Schule versteckt und wird von neugierigen und lauten Kinder geweckt. Mit Hilfe eines alten Tagebuches und seiner megamagischen Kräfte, alte Bilder an die Wand zu projezieren erzählt er dem Publikum zusammen mit vielen Sängern und Schauspielern aus der Geschichte der Clemens-Brentano-Grundschule, der deutschen Geschichte und der Geschichte unseres Bezirkes Lichterfelde. Er kann sich auch an etliche Lieder, Schlager und Choräle erinnern, denen er im Laufe seines langen Lebens begegnet ist....
Die Arbeit am Drehbuch begann bereits vor 11 Jahren, als unsere Schule 100 Jahre alt wurde. In ihrem ersten WUV-Theaterkurs an der Brentano-Grundschule lud Frau Arend Zeitzeugen ein, die in den 20er und 30er Jahren Schüler unserer Schule waren. Die WUV-Teilnehmer stellten den Senioren Fragen zu ihrer Grundschulzeit. Ihre Berichte, die Schulchronik, Geschichtsbücher, Lieder, Schlager und Choräle sind das Material, aus dem die Revue gestrickt ist.
Die 22 begabten Schauspieler aus den 5. und 6. Klassen lernten seit dem Beginn des Schuljahres ihre Texte und probten mit viel Begeisterung. Ende März war es dann so weit. Am Mittwoch, den 24.März 2010, fand die Premiere vor den Senioren der Johanneskirche in der Ringstraße statt. Am Donnerstag, den 25.3.10 gab es dann die Premiere.
Wie jedes Jahr führten wir unsere Revue bei den Theaterfestspielen im Köpenicker Stadttheater und im Klinikum Steglitz auf. Auch dieses mal gab es den ersten Platz im Genre Musical und den Einzelsonderpreis für besondere künstlerische Leistung an den Hauptdarsteller Justus Preuß.
Im Folgenden lesen Sie eine kurze Beschreibung der übrigen Revuen, die traditionell an unserer Schule einstudiert werden:
"Als ich ein kleiner Junge war…" (eine Erich Kästner – Revue)
Den Buchstaben seines Nachnamen folgende führt uns die Revue durch sieben Stationen des Lebens von Erich Kästner. Wir erleben seine K wie Kindheit, seinen Ä wie Ärger mit der Politik, den Menschen und zuweilen den Frauen, seine S wie Schulerlebnisse, seine T wie Theaterbegeisterung. Wir erfahren etwas über sein leidenschaftliches Bekenntnis: “Nie wieder Krieg!“, seinen Kinderhelden E wie Emil und über seine R wie Reiselust.
Die Revue ist ein bunter Strauß aus Liedern, Texten, Gedichten und Epigrammen – natürlich alle von Erich Kästner.
"Wir brechen die Herzen… Eine Kabarett-Revue"
Es geht um männliche und dämliche Verhaltensweisen. In dieser Revue tauschen Mädchen und Jungen schon mal die Rollen und machen sich lustig über das jeweils andere Geschlecht. Dazu benutzen sie Sketsche und Lieder, Couplets und Chansons aus der guten alten Zeit…Trotzdem ist alles aktuell…

